Balance

Der Körper sucht immer Balance. Manchmal weiß er nur nicht, wie er sie finden kann.

Unwinding by Gunda · Grundlagen

Wir sind so erzogen, dass jemand anderer unseren Körper repariert.

Wenn irgendwo etwas zwickt, geht man zum Arzt. Der richtet es dann. Man selbst ist eher Zuschauer des eigenen Körpers als Verantwortlicher. Das ist so selbstverständlich geworden, dass wir es kaum noch bemerken.

Ich bin anders aufgewachsen. In meiner Familie war es immer schon üblich, mit natürlichen Methoden zu arbeiten. Wenn sich ein Infekt angekündigt hat, gab es keinen Griff zur Tablette. Erst ein Einlauf, dann ein ansteigendes Bürstenhalbbad, damit das Fieber hochgehen kann – und ab ins Bett, weil ab dann der Körper selbst übernehmen kann. Also so ziemlich das Gegenteil, was unsere moderne Medizin macht, wenn sie fiebersenkende Mittel und Antibiotika gibt.

Den Körper unterstützen, nicht unterdrücken.
Mit ihm arbeiten, nicht gegen ihn.
Dieser Gedanke hat mich nie verlassen – und ist heute die Basis von allem, was ich tue.

Wie gehe ich wirklich mit meinem Körper um?

Da dürfen wir ehrlich hinschauen: Was lasse ich in und an meinen Körper? Wie sehr achte ich meinen Körper und seine Kapazitäten? Gebe ich ihm, was er braucht, oder stopfe ich achtlos in mich rein, was halt gerade da ist? 

Das gilt übrigens auch für Nahrungsergänzung. Ich habe selber lange NEMs geschluckt, ohne je zu wissen, ob überhaupt irgendwas davon im Körper ankommt, oder ob es stattdessen direkt im Abfluss landet…

Wir dürfen unseren gesunden Menschenverstand wieder einschalten. Uns nicht von Werbung blenden lassen, nicht von großartigen Versprechen, nicht von der Begeisterung anderer – die kenne ich gut aus Network-Marketing-Umfeldern, wo Enthusiasmus oft als Beweis gilt.

Jeder Mensch ist anders. Was für mich wirkt, muss für dich noch lange nichts bedeuten.

Aber wir dürfen unserem Körper wieder zuhören, denn der Körper weiß.
Er gibt Signale. Er öffnet sich, wenn etwas passt. Er lenkt uns mehr als wir glauben.

Wenn wir zum Beispiel jeden Tag automatisch ein Mittel nehmen – und es eines Tages einfach vergessen – dann ist das oft der Moment, wo der Körper es nicht mehr braucht.

Oft habe ich Mittel eingenommen, ohne eine Verbesserung zu merken. Weil irgendjemand (dem ich vertraut habe) gesagt hat: DAS ist das neue Wundermittel, das hilft bei allem! Der Placebo-Effekt mag das seine dazutun. Der Durchbruch war für mich aber eine Möglichkeit, die mir schwarz auf weiß belegt hat, wie sehr meine Zellen aktuell überhaupt in der Lage sind, sich auszubalancieren.

So verschieden wir alle sind – auf einer Ebene sind wir gleich: Unser Leben hängt davon ab, dass unsere Zellen aufnehmen können, was sie brauchen, und abgeben können, was sie nicht brauchen.

Die Membran entscheidet.

Jede Zelle im Körper ist von einer Membran umgeben – einer feinen Schicht, die reguliert, was hinein darf und was hinaus muss. Nährstoffe aufnehmen. Abfallstoffe abgeben. Signale empfangen und senden.

Damit das funktioniert, braucht die Membran das richtige Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren. In einer Welt voller verarbeiteter Lebensmittel ist dieses Verhältnis bei den meisten Menschen massiv verschoben. Die Membran wird starr. Der Austausch stockt. Vitamine, Mineralstoffe, alles, was wir dem Körper geben – es kommt womöglich gar nicht an. Und was hinaus sollte, bleibt drin.

Das ist kein Drama. Es ist Biologie. Und es ist veränderbar.

Der Darm – ein eigenes Universum

Wir sind nicht allein in unserem Körper.

Im Darm leben Billionen von Mikroorganismen – Bakterien, die verdauen, das Immunsystem regulieren, Botenstoffe produzieren, sogar die Stimmung beeinflussen. Ein funktionierendes Mikrobiom ist keine nette Ergänzung. Es ist ein lebendiger, fundamentaler Teil von uns.

Ich hatte nie Antibiotika genommen. Bis mich eine Ärztin so verunsicherte, dass ich einmal ja gesagt habe. Einmal. Das hat meine bis dahin gesunde Darmflora so grundlegend erschüttert, dass ich danach monatelang Bauchschmerzen hatte, die ich vorher kaum kannte. Ich habe damals die üblicherweise verschriebenen Darmbakterien genommen  – aber sie haben wenig gegriffen.

Später einmal habe ich dann andere Darmbakterien genommen, die extra für Stress entwickelt wurden, und die haben sofort eine Veränderung gebracht, vielleicht weil sie dem ähnlicher sind, was mein Körper von früher kannte.

Und jetzt sind genau diese Darmbakterien durch einen echten Zufall – eine kostenlose Probepackung, die sich mein Körper offenbar regelrecht manifestiert hat – wieder zu mir gekommen.

Das war kein geplanter Schritt. Es war ein inneres Wissen, und mir war sofort klar: Das will mein Körper jetzt.

Was bei mir die fühlbare Veränderung gebracht hat

Die Veränderung kam nicht durch ein einziges Produkt. Sie kam, weil mehrere Dinge zusammengekommen sind: ein hochwertiges Omega 3 Öl, bestimmte Körperübungen, die ich wieder aufgenommen habe, und die für mich richtigen Darmbakterien.

Ich hatte jahrelang Spannungen und wechselnde Schmerzen, die sich durch die gesamte rechte Körperhälfte gezogen haben, bis in die Zähne und Ohren. Sie wurden innerhalb weniger Tage deutlich weniger. Die Schmerzen im unteren Rücken und in den Oberschenkeln haben sich beruhigt. Ich fühle mich fitter, klarer. Ich schreibe an Texten wie diesem für meine Webseite, und sie wächst und gedeiht auf eine Art, die sich leicht anfühlt. Mein gesamtes System ist entspannter und freier.

Das ist meine eigene ruhige Wahrnehmung – ohne Euphorie, ohne dass ich es so erwartet hätte, ohne dass mir jemand etwas versprochen hat.

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Was die Wissenschaft dazu sagt

Es gibt etwas, das ich lange unterschätzt habe: dieses unterschwellige „wird schon passen“ – aber irgendwo im Hintergrund meldet sich ein leises Unbehagen. Der Körper zickt immer wieder herum. Man ignoriert es, redet es sich schön.

Was ich früher nicht verstanden habe: Dieses Nicht-Wissen ist selbst ein Stressor. Es hält das Nervensystem in einer stillen, kaum merklichen Anspannung.

Es geht auch anders: Ein einfacher Trockenbluttest hat mir gezeigt, wo ich wirklich stehe – schwarz auf weiß, ohne Interpretationsspielraum. Ich nehme seit fünf Jahren Omega-3, halte das für ein gutes Produkt – und war trotzdem nur im orangefarbenen Bereich. Im Vergleich mit den meisten Menschen ist das ein großartiger Wert, denn 97% sind im roten Bereich. Ohne einen Test hätte ich das nicht gewusst, und es hat viel Klarheit in mein System gebracht.

Es macht ein großen Unterschied, schwarz auf weiß zu wissen, wo man steht.

Ohne Messung

„Wird schon passen.“

Man wirft sich NEMs ein, weil man seinem Körper etwas Gutes tun will. Vielleicht bringt es was, vielleicht auch nicht. Man weiß es einfach nicht.

Die Nahrungsmittelindustrie freut’s.

Mit Messung

Schwarz auf Weiß

Ein Test, den man einfach zuhause machen kann, zeigt, wie es um die Zellen wirklich steht. Das Omega-3/6-Verhältnis. Die Aufnahmefähigkeit. Ob das, was man nimmt, auch wirklich ankommt.

Der Körper braucht beides.

Raum, um sich zu entfalten. Und das, womit er sich entfalten kann.
Das eine ohne das andere hat Grenzen – das habe ich an mir selbst erfahren.

Deshalb gehört das hier zu meiner Arbeit. Als Grundlage.

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Wenn du mehr wissen möchtest

Ich spreche hier nicht über Produktnamen – das tue ich lieber persönlich, weil es Kontext braucht. Was ich nehme, warum, wie der Test funktioniert und was er gezeigt hat: das teile ich gerne direkt.

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