Damit dein Leben wieder mehr wird als das,
was dich gerade beschäftigt.
Halb neun am Abend. Die Spülmaschine läuft, das Handy liegt umgedreht auf dem Couchtisch, und du sitzt endlich. Dein Rücken hat verstanden, dass Feierabend ist.
Dein Kopf organisiert noch die nächsten drei Tage und führt nebenbei das Gespräch von heute Nachmittag zu Ende, diesmal mit deutlich besseren Argumenten.
Wie ein Motor, der nach einer langen Fahrt weiterläuft, obwohl das Auto längst in der Garage steht.
Kaputt ist da nichts. Er ist nur heiß gelaufen.
Und dann weiß das Internet Rat.
Mach diese Atemübung. Aktiviere deinen Vagus. Drück hier, streich da, schüttle den Stress aus deinem Körper. Und wenn dein Kopfkarussell sich immer weiter dreht, gibt es sicher noch drei passende Übungen auf Instagram.
Tja.
Versteh mich nicht falsch: Ich liebe Übungen.
Ich wollte aber irgendwann verstehen, was dahintersteckt. Warum hilft mir eine Übung manchmal und ein anderes Mal nicht? Und warum sitze ich längst gemütlich auf dem Sofa, während innerlich offenbar noch Dienst ist?
Ich arbeite seit vielen Jahren mit Körper und Geist und hatte einen ziemlich gut gefüllten Werkzeugkoffer.
Meditation. Körperarbeit. Energiearbeit. Mentale Techniken. Arbeit mit Gedanken und Glaubenssätzen. Und ja, auch ich habe mich eine Zeit lang damit beschäftigt, wie ich „mein Traumleben manifestiere“.
Dann kam der März 2024.
Ich habe meine Mutter mit Rettung, Polizei und Feuerwehr aus der Wohnung geholt, weil sie nicht reagiert hat.
Long story short: über 3 Monate Krankenhaus, künstlicher Tiefschlaf nach einem epileptischen Anfall, zwei große Gehirn-OPs.
Ich habe nie gewusst, was der nächste Tag bringen würde.
Zwischen mich innerlich für immer von ihr verabschieden und dann doch wieder gemeinsam in die Krankenhaus-Cafeteria gehen mit Kaffee und Kuchen war alles dabei.
Ich konnte mir die Situation nicht schön denken.
Ich konnte die Angst nicht wegmanifestieren.
Und ich konnte mir auch nicht einreden, dass ich nur meine Schwingung verändern müsste, damit alles wieder gut wird.
Meine Mutter war schwer krank.
Ich hatte Angst.
Ich war erschöpft.
Mein Nervensystem war nicht einfach „dysreguliert“.
Mein Leben war gerade einfach verdammt schwierig.
Ja, ich habe in dieser Zeit Tools gebraucht, die mich unterstützt haben.
Sehr sogar.
Vor allem aber habe ich einen Weg gebraucht, mich selbst darin nicht vollständig zu verlieren.
Handlungsfähig zu bleiben.
Trotzdem lachen zu können, ohne schlechtes Gewissen.
Und mit meiner Mutter im Garten des Krankenhauses zu sitzen und gemeinsam die Sonne zu genießen, obwohl unsere Situation alles andere als sonnig war.
Aus dieser Zeit ist Deep Release entstanden.
Meistens ist es viel weniger dramatisch.
Ein Gespräch lässt dich nicht los. Du wartest auf eine Nachricht. Jemand, den du liebst, hat ein Problem, das du nicht lösen kannst. Oder dein Kopf beschäftigt sich seit Stunden mit etwas, das sich heute sowieso nicht klären lässt.
Das ist menschlich.
Mich interessiert deshalb eine einzige Frage: Wie finde ich mitten in einem Leben, das ich nicht kontrollieren kann, immer wieder zu mir zurück?
Jede Woche zeige ich dir einen Schalter, den du mitten im Alltag umlegen kannst, beim Spazierengehen genauso wie abends auf dem Sofa.
Keiner davon braucht eine Yogamatte oder eine freie halbe Stunde.
Und dann gibt es Momente, in denen gar nichts mehr geht. Du bist so aufgedreht, dass du dich nicht selbst führen kannst, nicht einmal zu einem Schalter.
Für diese Momente gibt es jede Woche eine tiefergehende Wahrnehmungsreise, die ich anleite. Du legst dich hin, ich übernehme, und du musst nichts anderes tun als da sein.
Ein bisschen Gehirn kommt auch vor, einen Abschluss in Neurowissenschaft brauchst du trotzdem nicht. Manche Dinge können wir verstehen. Andere müssen wir erfahren.
Du lernst die Schalter mitten im ganz normalen Leben kennen, lange bevor es schwierig wird. So werden sie nach und nach zu vertrauten Wegen.
Wenn dann die anderen Zeiten kommen, mit Krankheit, Sorge oder Ungewissheit, kennst du sie schon. Das Schwierige darf schwierig sein, ohne dass du dich darin vollständig verlierst. Und diese Wege gehören irgendwann dir.
Du brauchst mich nicht, um sie zu gehen..
Irgendwann merkst du es vielleicht an ganz unspektakulären Dingen.
Ein Spaziergang ist wieder ein Spaziergang.
Ein Gespräch darf vorbei sein, auch wenn dein Kopf noch eine hervorragende Antwort gefunden hätte.
Aus der Ruhe bringen wird dich das Leben trotzdem. Du darfst Angst haben, dich aufregen, drei Tage mit etwas beschäftigt sein, einen Plan machen und wieder verwerfen. Auch einmal komplett ins Drama kippen.
Ein Pendel darf ausschlagen, genau dafür ist es da.
Worauf es ankommt, ist seine Beweglichkeit.
Start: 19. Oktober 2026
4 Wochen – 369 €
Alles ist voraufgezeichnet und wird Woche für Woche freigeschaltet.
Zu Beginn jeder Woche bekommst du eine Mail von mir mit einer kleinen Vorausschau.
Es gibt keine Live-Termine, keine tägliche Challenge und keine Gruppe, die dich ablenkt. Eine Stunde am Stück brauchst du auch nicht.
Du bekommst:
Vorkenntnisse brauchst du keine. Bring einfach das Leben mit, das gerade da ist.
Manches ergibt sofort Sinn. Bei anderem fällt dir drei Tage später beim Zähneputzen auf, was es mit deinem Leben zu tun hat.
Mit dir war nie etwas falsch.
Du musst dich nicht erst reparieren.
Und du musst auch kein dauerhaft ruhiger, regulierter Mensch werden.
Das Leben wird dich immer wieder einmal aus deiner Mitte bringen.
Die Frage ist nicht, ob das passiert.
Die Frage ist, ob du Wege zurück kennst.