Gedanken

Alles fließt

Es geht darum, immer offener und durchlässiger zu werden, sodass nichts mehr anhaftet.
Wenn alles durch mich durchfließt, wenn mein Fasziensystem offen bleibt, dann kann mich nichts mehr belasten.

Es geht darum, alles loszulassen, wo ich noch glaube, mich schützen zu müssen, mich abgrenzen zu müssen.
Alle alten Schutzmuster und Widerstände dürfen gehen, damit mein System frei wird. Dann bin ich wirklich sicher, dann kann mich nichts mehr aus der Bahn werfen oder erschüttern.

„Es ist, wie es ist“ — und es macht nichts mehr mit mir.

Emotionen laufen durch mich durch. Das geht ganz schnell, wenn ich ihnen keinen Widerstand entgegensetze, kein „ich will euch weghaben“.

Meine Basis ist die Neutralität.
Ruhe und innerer Frieden sind mein Normal.

Freude, Begeisterung, Wut, Trauer, all das ist natürlicher Bestandteil meines Lebens. Das Pendel schlägt aus und schwingt wieder zurück. ZuFRIEDENheit, heitere Gelassenheit sind die Mitte, der Nullpunkt.

Je offener mein System, umso unbelasteter und freier bin ich, wie ein Baby, das aus sich heraus das Göttliche ausstrahlt und in die Welt bringt.

Kein Wollen, kein Müssen, keine To Do-Listen.
Spielen mit allem, was auf mich zukommt.
Neues lernen.
Den Körper (wieder-)entdecken, seine Fähigkeiten.
Freude am Bewegen, das Lebendig-Sein zutiefst ehren und genießen.

Was dabei hilft:
Ablenkungen reduzieren. Es geht ums WEGLASSEN, nicht ums noch mehr tun!

Statt ablenken: selbst etwas erschaffen. Begreifen. MANI-festieren, im ursprünglichen Wortsinn, mit meinen Händen!

Es gelingt nicht immer. Aber wenn es gelingt, dann ist es zutiefst erfüllend und beFRIEDigend.